Schøntal

Kløntal

Du bist ein Schøntal

oft auch ein Føhntal

nie mehr! ein Drøhntal

Yo! Nie mehr ein Drøhntal

Let’s Do it Kløntal

dem Badespass frønen

den Feierabend krønen

mit Alphørnern tønen

übers Wetter klønen

doch nie mehr drøhnen

viel lieber støhnen

doch nie mehr drøhnen

Make Love not Car!

Kløntal

Du bist mein Schøntal

wunderschøn

zauberschøn

engelsschøn

Dankeschøn!

Von Søren für den Aktionstag «Chlüntel aber langsam»


Fest für ein langsames "Chlüntel"

«Chlüntel und zwar langsam» heisst es am Sonntagnachmittag, 8. August, im Klöntal, wenn ein Tag lang das langsame Unterwegssein gefeiert wird.

Für gewöhnlich sind es urige Alphörner, die zwischen den Felswänden des Klöntals widerhallen – am Sonntagnachmittag, 8. August, klingt es etwas anders: Auf der Terrasse des Vorauen, hinten am Klöntalersee, findet «Chlüntel und zwar langsam» statt. Ab 12.00 spielen Bands, es gibt Streetfood und Getränke von Foodtrucks sowie einige Infostände, welche die Verkehrsproblematik im Klöntal und verschiedene Lösungsansätze dazu aufzeigen.

Anstoss für ein nachhaltiges Unterwegssein

Das Klöntal war in den letzten Jahren immer wieder ein Thema, kaum jedoch ein positives. «Chlüntel und zwar langsam» soll dies für (mindestens) einen Nachmittag ändern. Der Anlass feiert das langsame Unterwegs sein im Klöntal – zu Fuss, mit dem Velo oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Etwas an der Mobilität im und ins Klöntal muss sich ändern, «Chlüntel und zwar langsam» soll ein Anstoss dazu sein und aufzeigen, wie man diesen Ort nachhaltig nutzen kann.

Auf der Bühne des Klöntals

Beispielsweise kann das Klöntal als Bühne genutzt werden, um Menschen zusammenzubringen und den Ort gemeinsam geniessen. Um 12.00 wird «Chlüntel und zwar langsam» unüberhörbar mit Borumbaia eröffnet, einer Trommelgruppe aus Zürich. Darauf folgt Soul-Sound von The Sands und Pop-Rock von The Liptons und Time To Fly. Gegen 16.00 wird getanzt zum jazzigen Sound von Lanik und fantastisch Band. Den Abschluss machen Hazer Baba, die mit Reggae und Dub den jungen Abend noch etwas einheizen.

Für ein langsameres Klöntal

«Chlüntel und zwar langsam» hat sich aus jungen Leuten aus dem Kanton Glarus gebildet, die sich für Umweltthemen interessieren, dazu kamen zwei, die sich teils schon für einen autofreien Pragelpass eingesetzt haben. Dank vielen öffentlichen wie auch privaten, grossen wie kleinen Sponsor*innen und einer unkomplizierten Zusammenarbeit mit dem Vorauen wurde der Anlass ermöglicht. Da nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, lohnt es sich, den langsameren Weg ins Klöntal zu wählen und zu Fuss oder mit dem Velo anreisen. Zusätzlich stehen Extrabusse ab dem Bahnhof Glarus zur Verfügung, die nach Fahrplan verkehren.

Mobilitätsvisionen für das Glarnerland

Der Strassenverkehr ist in der Schweiz die grösste Einzelquelle für im Inland verursachte Treibhausgas-Emissionen. Und die durchschnittlich mit dem Auto gefahrenen Kilometer nehmen noch immer jährlich zu.

Gerade im Kanton Glarus ist der Anstieg besonders spürbar. Auch hier sind unsere motorisierten Fahrzeuge der grösste Klimasünder und die Dörfer entsprechend stark belastet. Allein durch Glarus fahren pro Tag 20'000 Fahrzeuge. Das kann schon stutzig machen, insbesondere deshalb, weil während der Stosszeiten im schweizweiten Durchschnitt nur 1,1 Personen im Auto sitzen.


So hoch wie die Treibhausgas-Emissionen sind, so komplex und vielseitig ist das Thema Mobilität. Dabei lohnt es sich umso mehr, den Verkehr etwas unter die Lupe zu nehmen.

Heute steht in Punkto Mobilität bei der Planung oft das Auto an erster Stelle; der verbleibende Platz wird dann zwischen Fussgänger*innen und Velofahrenden aufgeteilt. Darauf machte erst kürzlich der VCS Glarus im Zusammenhang mit der geplanten Querspange Netstal aufmerksam. Es stellt sich zudem immer wieder das Problem, dass mit dem Bau neuer Strassen der Verkehr nicht ab-, sondern im Gegenteil sogar zunimmt. Eine Entlastung der Dorfkerne wird dadurch also kaum erreicht. So kommt es zu immer neuen Nutzungskonflikten zwischen Anwohnenden und Vorbeiziehenden, also dem Durchgangsverkehr.

Unter ähnlichen Vorzeichen steht auch die Aufhebung des Halts der S25 in Nieder- und Oberurnen. Anstatt den ÖV als öffentliche Dienstleistung insgesamt attraktiver zu machen, werden damit Anreize gesetzt, vermehrt wieder aufs Auto zurückzugreifen. Das wirft im Hinblick auf die heutige Ausgangslage doch einige Fragezeichen auf.


Dabei sind nachhaltige Mobilitätsformen nicht nur ein Gewinn für Umwelt und Klima, sondern auch für die Dorfkerne, die Verkehrssicherheit und die Gesellschaft insgesamt. Wie aber könnte ein nachhaltigerer Verkehr im Glarnerland aussehen?

Ganz grundlegend ist die Förderung und Priorisierung der Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie Velo, Fussverkehr und ÖV. Ein Netz von schnellen,direkten und sicheren Verbindungen ist unerlässlich, um die nachhaltige Fortbewegung attraktiv zu gestalten. Eine Neupriorisierung kann gleichzeitig auch zu mehr Verkehrssicherheit führen, weil so der Langsamverkehr stärker in die Planung der Verkehrswege einbezogen wird.

Nebst der Förderung umweltfreundlicher Mobilität sind weitere Massnahmen unerlässlich. Eines der wohl einfachsten, kostengünstigsten und unmittelbarsten Mittel sind konsequente Temporeduktionen. Da der Luftwiderstand nicht linear, sondern quadratisch verläuft, steigen die Emissionen mit zunehmender Geschwindigkeit ungleich stark an. Temporeduktionen bergen ein hohes Potenzial zur Reduzierung der CO2-Emissionen und sind gleichzeitig ein grosser Gewinn für das Leben mit weniger Lärm im Dorfkern, die Kinder und deren Sicherheit, die Begegnungszonen und die Luftqualität.


Weiterhin könnten Car-Sharing Angebote vorerst zur Entspannung der Lage beitragen – 1,1 Personen pro Auto während Stosszeiten: Das können wir besser! Gerade im Glarnerland ist eine effizientere Auslastung des Individualverkehrs verhältnismässig leicht umsetzbar. Dank der eigentümlichen Topografie gibt es lediglich zwei Hauptverkehrsachsen. Dazu müsste das Rad nicht neu erfunden werden – Pilotprojekte wie sogenannte «Mitfahrbänkli» gibt es schon in diversen anderen Kantonen, wie Basel-Land, St. Gallen oder im Thurgau.


Eine klimaneutrale Mobilität erfordert also ein Umdenken an so einigen Stellen und die Arbeit an verschiedenen Fronten. Entsprechend gross ist aber auch deren Nutzen – haben wir doch mit dem Verkehr den wichtigsten Hebel zur Bewältigung der Klimakrise in der Hand. Und im gleichen Atemzug können wir den Dorfkernen neues Leben einhauchen.



Fridolin Pulsmesser

"Soll das Klöntal künftig mit Fahrverboten am Sonntag vor dem Individualverkehr geschützt werden?" Diese Frage stellte der Fridolin 285 Personen in einer Umfrage. Das Ergebnis ist eindeutig:
149 Personen oder 52,28 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmern sprachen sich für acht autofreie Sonntage im Klöntal aus. Nur 19,65 Prozent sind klar gegen autofreie Sonntage. Die restlichen 80 Stimmen wissen es nicht genau. Die genauen Resultate findest du hier.

Glarus ist für "Oster-Sturm" auf das Klöntal vorbereitet.

Bei schönem Wetter wird das Klöntal wohl auch dieses Jahr gesperrt werden müssen. "Die Erfahrungen haben gezeigt, dass wer vor 10 Uhr kommt, noch hochfahren darf." meint Hans Peter Spälti, Ressortvorsteher der Gemeinde Glarus, in der Südostschweiz. Den gesamten Artikel findest du hier.

Interview im Fridolin

Am 11. März erschien im Fridolin ein Interview mit Delia Landolt und Eva-Maria. Im Interview sprechen die beiden vorallem über die Verkehrsproblematik im Klöntal und wie wir dieses auf eine nachhaltige Art und Weise lösen können. Den Artikel findest du hier.

Memorialsantrag "Slow Sundays im Klöntal"

Der Memorialsantrag "Slow Sundays im Klöntal" wurde als erheblich und zulässig erklärt. Der Memorialsantrag der jungen Grünen und Grünen fordert, dass das Klöntal fpr mindestens acht Sonntage im Jahr entschleunigt wird und hauptsächlich durch den Langsamverkehr genutzt wird. Der gesamte Memorialsantrag lässt sich hier finden.

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